Pflegereform 2027: Was sich ändert–und was Sie jetzt noch tun sollten
Shownotes
Die geplante Pflegereform (PNOG) würde fast alles neu ordnen, was Menschen in der häuslichen Pflege heute kennen: das Pflegegeld, die Verhinderungspflege, den Entlastungsbetrag, die Pflegeverbrauchsmittel.
Linda und Lukas vom PTW Pflegeteam gehen das Pflegeneuordnungsgesetz Punkt für Punkt durch – und sagen am Ende, was sich jetzt noch in diesem Jahr lohnt.
Themen dieser Folge:
- Der Stand des Verfahrens: warum es bis heute kein Kabinettsbeschluss gibt
- Der 30. September als letzter Termin für einen Start zum 1. Januar 2027
- Aus vier Einzelansprüchen werden vier Budgets – und warum unter dem Strich weniger bleibt
- Die 42 Euro für Pflegeverbrauchsmittel entfallen als eigener Anspruch
- Der eigenständige Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege fällt weg
- Warum ein geplanter Urlaub der Pflegeperson künftig schwerer zu überbrücken wäre
- Der Entlastungsbetrag wird zum Sozialraumbudget – Pflegegrad 1 verliert beides
- Nur das halbe Budget in den ersten drei Monaten für neue Pflegegrade 2 und 3
- Die Beratung nach § 37.3 geht in der neuen Pflegebegleitung auf
- Höhere Punkteschwellen und häufigere Befristungen
- Drei konkrete Empfehlungen für das laufende Jahr
Rechtsstand: Anfang September 2026. Grundlage ist ein Referentenentwurf, der sich im weiteren Verfahren noch ändern kann. Diese Folge ersetzt keine individuelle Beratung.
Wir sind das PTW Pflegeteam aus Hamburg Volksdorf und begleiten seit 1994 Menschen zu Hause – mit Pflege, mit Betreuung und mit Beratung. Was wir hier erzählen, stammt aus dieser täglichen Arbeit.
Neuer Kommentar